IT-Asset-Management (ITAM) ist die systematische Erfassung, Verwaltung und Steuerung aller IT-Werte eines Unternehmens über ihren gesamten Lebenszyklus: Notebooks, PCs, Smartphones, Server, Netzwerkkomponenten, Drucker, Software, Cloud-Abonnements sowie die zugehörigen Verträge, Garantien und Wartungsvereinbarungen. Ziel ist eine verlässliche Antwort auf einfache, aber entscheidende Fragen: Was besitzen wir, wo befindet es sich, wer nutzt es, was kostet es und wann muss es ersetzt werden?
Ohne aktuelles Inventar fehlen der IT wichtige Grundlagen. Sicherheitslücken lassen sich nur schließen, wenn bekannt ist, auf welchen Geräten eine betroffene Software läuft. Austauschzyklen und Budgets lassen sich nur planen, wenn Alter und Garantiestatus bekannt sind. Und beim Austritt von Mitarbeitenden gehen Geräte verloren, wenn Zuordnungen fehlen. Auch Normen und Regulierung fordern Transparenz: ISO 27001 verlangt ein Inventar der Informationswerte, und die NIS2-Richtlinie fordert von betroffenen Unternehmen Risikomanagementmaßnahmen, zu denen die Verwaltung der IT-Werte gehört.
Modernes ITAM setzt auf Automatisierung statt Excel-Listen. Inventarisierungswerkzeuge scannen das Netzwerk, lesen Geräte- und Softwaredaten aus und gleichen sie mit Daten aus Microsoft Intune, Microsoft Entra ID, Virtualisierung und Cloud ab. Diese Informationen fließen in eine Configuration Management Database (CMDB), die auch Abhängigkeiten zwischen Systemen abbildet. So entsteht eine Datenbasis, die Helpdesk, Sicherheit, Einkauf und Controlling gleichermaßen nutzen.
Webect verbindet ITAM mit den angrenzenden Prozessen: Neue Geräte aus der Hardware-Beschaffung werden beim Staging automatisch erfasst, beim Rollout Nutzern zugeordnet, und das Lizenzmanagement nutzt dieselben Inventardaten. Wir führen ITAM als Projekt ein oder betreiben es dauerhaft als Managed Service – mit festen Prozessen, regelmäßigen Berichten und einem persönlichen Ansprechpartner.