Worauf Regensburger Unternehmen achten sollten
Prüfen Sie zuerst, ob ein Partner Ihre Art von Projekt kennt. Für Zulieferer und Elektronikfertiger zählen Integrations- und Sicherheitskompetenz: Welche ERP- und Qualitätssysteme wurden bereits angebunden, wie werden Berechtigungen und Protokolle umgesetzt, wer verantwortlich ist für Updates nach dem Go-live? Für Händler und Gastgeber in der Altstadt stehen andere Fragen im Vordergrund, etwa die Anbindung von Kasse und Warenwirtschaft oder lokale Sichtbarkeit. Lassen Sie sich in jedem Fall zeigen, wie Tests, Code-Reviews und Dokumentation organisiert sind, und vereinbaren Sie schriftlich, dass Quellcode, Zugänge und Daten Ihnen gehören. Bei einem Partner ohne Büro in Regensburg sollten Kommunikationswege, Reaktionsprozesse und geplante Vor-Ort-Termine klar geregelt sein.
Kosten und Budgetplanung
Was ein Digitalprojekt kostet, hängt vor allem von Umfang, Datenqualität und Anzahl der Schnittstellen ab. Eine Unternehmenswebsite mit bewährtem CMS ist überschaubar, ein Lieferantenportal mit ERP-Anbindung, Rollenrechten und Prüfprotokollen deutlich aufwendiger. Kalkulieren Sie neben der Entwicklung immer auch laufende Kosten für Hosting, Lizenzen, Wartung, Sicherheitsupdates und Weiterentwicklung ein. Bewährt hat sich ein zweistufiges Vorgehen: Eine kurze Analysephase klärt Anforderungen, Datenlage und Risiken, danach folgt ein fest budgetiertes erstes Release. So vermeiden Sie Angebote, die auf Annahmen beruhen, und können die weitere Ausbaustufe auf echte Nutzungsdaten stützen. Für kleinere Händler kann ein Shop auf Standardsoftware der wirtschaftlichere Einstieg sein.
Projektablauf über rund 290 Kilometer
Das Erstgespräch führen wir per Video. Bei größeren Vorhaben empfehlen wir einen Kick-off-Workshop in Regensburg, in dem wir Abläufe direkt in Fertigung, Qualitätssicherung, Vertrieb oder Laden kennenlernen. Daraus entstehen Konzept, Aufwandsschätzung und Zeitplan. Die Umsetzung erfolgt in zwei- bis dreiwöchigen Sprints mit Demos per Video, in denen Sie Zwischenstände prüfen und Prioritäten verschieben können. Weil die Anreise aus Winnenden etwas länger ist, bündeln wir Vor-Ort-Termine sinnvoll, etwa Schulung und Abnahme an einem Tag. Zwischen diesen Terminen sorgen gemeinsame Boards, kurze Abstimmungen und eine nachvollziehbare Dokumentation dafür, dass Sie den Projektstand jederzeit kennen und Entscheidungen ohne Reisezeiten treffen können.
Förderung in Bayern und der Oberpfalz prüfen
Bayerische Unternehmen sollten vor Projektbeginn klären, ob ihr Vorhaben förderfähig ist. In den vergangenen Jahren war für kleine Unternehmen vor allem der Digitalbonus Bayern relevant, der Investitionen in Software, Hardware und IT-Sicherheit unterstützt hat; für technologische Entwicklungsvorhaben gab es zudem Innovationsprogramme des Freistaats und Bundesprogramme. Ob ein Programm aktuell geöffnet ist, welche Fördersätze gelten und wie Antragsfristen liegen, ändert sich jedoch regelmäßig. Erkundigen Sie sich daher beim zuständigen Ansprechpartner, etwa der Regierung der Oberpfalz, der IHK Regensburg für Oberpfalz und Kelheim, der Handwerkskammer oder der LfA Förderbank Bayern. In aller Regel muss der Antrag vor der Auftragsvergabe gestellt werden. Wir liefern Projektbeschreibung, Kostenaufstellung und Zeitplan zu.