Der Begriff Digital Workplace beschreibt weit mehr als Videokonferenzen und Cloud-Speicher. Gemeint ist das Zusammenspiel aus Kommunikations- und Collaboration-Tools, Dokumentenablage, Fachanwendungen, Endgeräten und Sicherheitsrichtlinien, das Mitarbeitenden ermöglicht, ortsunabhängig produktiv zu arbeiten. In vielen mittelständischen Unternehmen ist dieser Arbeitsplatz in mehreren Etappen entstanden, häufig unter Zeitdruck. Das Ergebnis sind parallele Werkzeuge, unklare Ablagen und Prozesse, die an Systemgrenzen abreißen. Unsere Digital Workplace Studie 2026 untersucht, wie Unternehmen damit heute umgehen. Sie zeigt, welche Muster sich in der Praxis etabliert haben, und macht sichtbar, an welchen Stellen Unternehmen noch Potenzial verschenken.
Die Studie verbindet Befragungsergebnisse mit einem praxisorientierten Tool-Benchmark. Sie erfahren, wie sich Microsoft 365, Google Workspace und alternative Lösungen im Mittelstand behaupten, welche Rolle hybride Arbeitsmodelle inzwischen spielen und wo im Arbeitsalltag die größten Produktivitätsverluste entstehen. Besonderes Augenmerk liegt auf Medienbrüchen und fehlender Integration, denn hier liegt häufig das größte Verbesserungspotenzial, oft ohne zusätzliche Lizenzkosten, allein durch bessere Struktur und Verknüpfung vorhandener Systeme. Darüber hinaus betrachtet die Studie, wie Unternehmen Sicherheit und flexibles Arbeiten in Einklang bringen, etwa durch zentrales Geräte- und Identitätsmanagement, das mobile Arbeit ermöglicht, ohne die Kontrolle über Unternehmensdaten aufzugeben.
Mit dem Digital-Workplace-Reifegradmodell können Sie Ihr Unternehmen selbst einordnen und erkennen, welcher Schritt als nächstes den größten Nutzen bringt. Die Handlungsempfehlungen basieren auf den Projekterfahrungen von Webect aus Modern-Workplace-Einführungen, SharePoint-Migrationen und Integrationsprojekten im gesamten DACH-Raum. So erhalten Sie nicht nur eine Bestandsaufnahme, sondern eine konkrete Roadmap, die Sie mit Geschäftsführung, IT und Fachbereichen abstimmen und Schritt für Schritt umsetzen können. Dabei berücksichtigen wir ausdrücklich, dass nicht jedes Unternehmen die höchste Reifegradstufe anstreben muss. Entscheidend ist, dass der digitale Arbeitsplatz zu Ihren Prozessen, Ihrer Größe und Ihrer Unternehmenskultur passt.